Bewässerung unserer Sportanlagen

Unsere drei Rasenplätze in Steinfischbach, Niederems und Esch verfügen über unterschiedliche Voraussetzungen bei der Bewässerung. Gründe dafür sind vor allem die jeweilige Wasserversorgung, die vorhandene technische Ausstattung und die örtlichen Gegebenheiten.

Da die Bewässerung unserer Sportplätze immer wieder Fragen aufwirft, möchten wir an dieser Stelle transparent erklären, wie die Bewässerung an den einzelnen Standorten grundsätzlich funktioniert und welche Möglichkeiten dort jeweils bestehen.

Steinfischbach

Der Sportplatz in Steinfischbach verfügt über eine eigene Wasserquelle und ist damit grundsätzlich unabhängig von der öffentlichen Trinkwasserversorgung.

Das Wasser der Quelle wird in mehreren Wassercontainern gesammelt. Sobald ausreichend Wasser zur Verfügung steht, kann damit die Beregnung des Sportplatzes erfolgen.

Die verfügbare Wassermenge ist dabei von der Schüttung der Quelle und somit auch von der Witterung abhängig. Die Quelle liefert also nicht unbegrenzt Wasser und bestimmt maßgeblich, wie häufig und in welchem Umfang der Platz bewässert werden kann. In längeren Trockenperioden kann es drei bis vier Tage dauern, bis die Container wieder ausreichend gefüllt sind und eine erneute Bewässerung möglich ist.

Hinzu kommt, dass das in den Containern gesammelte Wasser gemeinsam mit der Tennisabteilung genutzt wird. Damit beide Abteilungen ihre Sportflächen bewässern können, sind entsprechende Absprachen über die Nutzung des vorhandenen Wassers notwendig. Insbesondere in längeren Trockenperioden reicht die verfügbare Wassermenge häufig nicht aus, um den Bedarf beider Sportanlagen vollständig zu decken.

Mit der vorhandenen Beregnung kann jeweils etwa ein Drittel des Platzes bewässert werden. Eine vollständige Bewässerung des gesamten Spielfeldes in einem Durchgang ist daher nicht möglich.

 

Wichtig: Für die Bewässerung des Sportplatzes Steinfischbach wird kein Wasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz verwendet.

Niederems

Der Sportplatz in Niederems wird über die öffentliche Wasserversorgung bewässert.

Hierfür steht eine fest installierte Beregnungsanlage zur Verfügung, über die der Sportplatz gezielt bewässert werden kann.

Die Möglichkeit zur Bewässerung hängt damit unmittelbar von der verfügbaren Wassermenge sowie den jeweils geltenden Vorgaben der Gemeinde Waldems ab.

Anders als in Steinfischbach verfügt Niederems über keine eigene Quelle zur Versorgung der Beregnungsanlage. Das für die Bewässerung benötigte Wasser stammt daher grundsätzlich aus dem öffentlichen Wasserversorgungssystem.

Esch

Auch der Sportplatz in Esch verfügt grundsätzlich über eine eingebaute Beregnungsmöglichkeit.

Auf dem Sportgelände befindet sich eine Zisterne, die über die vorhandene Drainage mit Wasser gespeist wird. Das dort gesammelte Wasser kann grundsätzlich für die Bewässerung des Sportplatzes genutzt werden.

Zusätzlich ist die Anlage an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen. Die technische Ausstattung und insbesondere die Leistungsfähigkeit der vorhandenen Pumpe setzen der Bewässerung jedoch Grenzen.

Die Anlage stammt bereits aus früheren Zeiten und ist für die heutigen Anforderungen nur eingeschränkt ausgelegt. Dadurch kann die für eine ausreichende Beregnung benötigte Wassermenge nicht beliebig schnell und zuverlässig bereitgestellt werden.

 

Die tatsächliche Möglichkeit zur Bewässerung hängt daher sowohl von der verfügbaren Wassermenge in der Zisterne, der technischen Leistungsfähigkeit der Anlage als auch von der öffentlichen Wasserversorgung ab.

Warum sich die Plätze bei der Bewässerung unterscheiden

Obwohl alle drei Sportplätze dem gleichen Zweck dienen, sind die Voraussetzungen an den jeweiligen Standorten sehr unterschiedlich:

Steinfischbach: eigene Wasserquelle und Wassercontainer, deren Inhalt mit der Tennisabteilung geteilt wird

Niederems: Beregnung über die öffentliche Wasserversorgung

Esch: Zisterne mit Wasserzufuhr über die vorhandene Drainage sowie öffentliche Wasserversorgung; zusätzlich technisch begrenzte Leistungsfähigkeit der bestehenden Anlage.

Eine einheitliche Bewässerungsstrategie für alle drei Plätze ist deshalb nicht möglich.

Hinzu kommt, dass die benötigte Wassermenge bei Naturrasenplätzen erheblich ist. Die Bewässerung muss daher immer an die vorhandene Wasserverfügbarkeit und die technischen Möglichkeiten angepasst werden.

Bewässerung dient dem Erhalt der Sportflächen

Die Bewässerung eines Fußballplatzes dient nicht ausschließlich dazu, den Rasen grün zu halten. Eine ausreichende Wasserversorgung ist insbesondere in längeren Trockenperioden wichtig, um die Grasnarbe gesund und belastbar zu halten.

Ein Fußballplatz ist eine intensiv genutzte Sportfläche. Die Grasnarbe muss den Belastungen durch Training und Spiele standhalten und gleichzeitig eine möglichst sichere und funktionale Oberfläche gewährleisten.

Wie umfangreich und in welchem Rhythmus bewässert werden kann, hängt deshalb immer von den örtlichen Voraussetzungen, der verfügbaren Wassermenge und den technischen Möglichkeiten ab.

Mit dieser Übersicht möchten wir die unterschiedlichen Voraussetzungen unserer drei Sportplätze transparent machen und erklären, warum die Bewässerung an den einzelnen Standorten nicht nach einem einheitlichen Verfahren erfolgen kann.

FC Waldems 2020 e.V.